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Rasse der Hobbits Für Diskussionen über die Rasse der Hobbits

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Old 27-02-2010, 03:22 PM   #41 (permalink)
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Angerthas's Avatar
 
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Also ihr vergeßt ja alle, daß die Zeit laut Turbine im Spiel quasi "eingefroren" ist. Schaut nur nachts in den Himmel, wo der ewig gleiche Vollmond herunterguckt!

Deswegen ist es auch so, daß unsere Hobbits sich in Wirklichkeit gar nicht aus dem Auenland hinausbewegen können, und die anderen Rassen auch nicht aus ihren jeweiligen Heimatländern - weil die Zeit ja gar nicht weiterläuft.

Es bleibt nur eine Erklärung: unsere Charaktere müssen all ihre tollen Erlebnisse und Heldentaten offenbar nur träumen
 
Old 05-03-2010, 10:41 AM   #42 (permalink)
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Originally Posted by Schlimmli >
Für Puristen: Der Herr der Ringe ist nicht lore-konform, weil 4 Hobbits das Auenland verlassen, davon 3 sogar freiwillig ohne zwingenden Grund.
Meine Rede! Ich sag ja auch immer, hej, das am meisten vertretene Volk bei den Gefährten waren schließlich Hobbits!

Hm, wie groß ist eigentlich die Hobbit-Bevölkerung im Auenland bei Tolkien und wie groß ist sie im Spiel? Wenn man davon die NPC-Zahl hochrechnet und die Zahl der Spielerchars nicht (sind ja Spieler, die für sich stehen, während die NPCs ja den ganzen Rest der Welt symbolisieren), dann sind es ja vielleicht doch gar nicht soooo viele Hobbits, die außerhalb des Auenlands herumrennen, statistisch gesehen? (wenn das jetzt jemand verstanden hat,w as ich meine...)
 
Old 13-04-2010, 01:19 PM   #43 (permalink)
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Für mich sind Hobbits meine lieblingsrasse.
Was mich aber stört,sind die Klassen als Hobbit.

Als Wächter oder Hüter würde ich einen Hobbit nie spielen.
Sprich,kein Schild und keine Schwere Rüstung (Gut Hüter hat Mittlere aber ein SChild)

Als Hobbit passt meiner Meinung nach nur Barde und Schurke wobei die etwas anspruchsvoller zu spielen sind,meiner Meinung nach.
Als Schurke kam ich damals nicht klar und als Barde verliere ich in einer Gruppe einfach en Überblick.

Aber wahrscheinlich werde ich eins von den beiden Klassen anfangen und erstmal nur im Auenland bleiben.
Ich werde Gemüse und Pfeifenkraut anbauen bis zur höchsten Stufe und irgendwann werde ich mich rauswagen.

Wie jemand schon geschrieben hat "nur wenige ausnahmen haben sich aus dem Auenland rausgetraut",dass sind einfach die Spieler-Hobbits,die sich rausgetraut haben und nicht die Npcs
 
Old 13-04-2010, 01:45 PM   #44 (permalink)
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Originally Posted by Escferth View Post
[...] Als Hobbit passt meiner Meinung nach nur Barde und Schurke wobei die etwas anspruchsvoller zu spielen sind,meiner Meinung nach.
Als Schurke kam ich damals nicht klar und als Barde verliere ich in einer Gruppe einfach en Überblick. [...]
Jäger dürfte als Falbhaut auch noch passen, wenn man der Ardapedia glauben schenken darf - was ich durchaus tue.
 
Old 13-04-2010, 01:52 PM   #45 (permalink)
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Originally Posted by Maehild View Post
Jäger dürfte als Falbhaut auch noch passen, wenn man der Ardapedia glauben schenken darf - was ich durchaus tue.
na das sowieso, ausserdem gab es am ende vom herrn der ringe beim krieg ums auenladn auch bogenschützen wenn ich mich nicht irre
 
Old 13-04-2010, 02:43 PM   #46 (permalink)
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Na die Hobbits haben ja Bogenschützen wegen irgendso eines vergessenen Krieges nach Norburg geschickt.

Was aber alle auf Hobbit-Wächtern und vor allem den Hütern rumhacken, versteh ich nicht.
Der Wächter passt sehr gut. Nicht grundlos werden Wächter für die Klassenquest zu Samweis geschickt. Und gerade unter dem Gesichtspunkt, wieviele, bzw wenige Hobbitwächter es gibt, find ich das sehr stimmig.
Und der Hüter ... also jeder NPC-Grenzer geht doch am besten als Hüter durch, keine Ahnung, was die Leut alle Nase lang daran auszusetzen haben.
 
Old 13-04-2010, 03:21 PM   #47 (permalink)
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Originally Posted by BeoFergus View Post
Na die Hobbits haben ja Bogenschützen wegen irgendso eines vergessenen Krieges nach Norburg geschickt.
Wobei das ja nicht bewiesen ist - könnte sich auch um eine Legende handeln.

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Originally Posted by BeoFergus View Post
Was aber alle auf Hobbit-Wächtern und vor allem den Hütern rumhacken, versteh ich nicht.
Der Wächter passt sehr gut. Nicht grundlos werden Wächter für die Klassenquest zu Samweis geschickt. Und gerade unter dem Gesichtspunkt, wieviele, bzw wenige Hobbitwächter es gibt, find ich das sehr stimmig.
Und der Hüter ... also jeder NPC-Grenzer geht doch am besten als Hüter durch, keine Ahnung, was die Leut alle Nase lang daran auszusetzen haben.
Also, ich würde im weitesten Sinne sogar Samweis Gamdschie als Hüter oder Wächter bezeichnen und Pippin übt sich ja auch in schwerer Rüstung, als die Orks sich anschicken, Minas Tirith zu erstürmen. Klar, das sind Einzelfälle und man muss auch zwei Augen zudrücken, um das Erscheinungsbild von Hüter und Wächter aus dem Spiel damit in Einklang zu bringen. Gerade auch der Vergleich mit Landbütteln dürfte etwas hinken, da die offenbar nur leicht bis gar nicht bewaffnet waren. Wie sieht es da mit den Grenzern aus? Waren die besser bewaffnet und gerüstet?
 
Old 13-04-2010, 08:10 PM   #48 (permalink)
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Hab für eine andere Seite mal die Zeittafel der Hobbits zusammengeschrieben und denke mir, hier paßt sie auch ganz gut hin:

Wichtige Ereignisse aus Hobbitsicht im Dritten Zeitalter: (für die entsprechende Auenlandzeit ab Drittes Zeitalter 1600 einfach immer 1600 Jahre abziehen)
DZ 1050: die Periannath (Hobbits/Halblinge) wurden in diesen Jahren zum ersten Mal in elbischen Aufzeichnungen erwähnt, als der Hobbit-Stamm der Harfüße nach Eriador kamen. Die Periannath müssen wohl früher in den oberen Tälern des Anduin gehaust haben, zwischen den Ausläufern des Großen Gründwalds und dem Nebelgebirge. Der Grund für ihre Reise wird in ihren eigenen Berichten erwähnt: die Menschen hätten sich vermehrt und ein Schatten sei auf den Wald gefallen, sodaß er sich verdüsterte. Sein neuer Name wurde daher Düsterwald.
Die Harfüße hatten in alten Zeiten viel Umgang mit Zwergen gehabt und lebten lange in den Vorbergen der Gebirge. Sie wanderten bis zur Wetterspitze, einige blieben aber auch im Wilderland. Sie waren der ursprünglichste und zahlreichste Hobbitschlag. Ihr Drang, seßhaft zu werden, war am stärksten, sie blieben am längsten beim Brauch der Vorfahren, in Stollen und Höhlen zu leben. Sie hatten eine braunere Haut, waren schmächtiger und kleiner, bartlos und barfuß, mit flinken, behenden Händen und Füßen, sie bevorzugten Hochebenen und Berghänge
ca. 1150: die Falbhäute kamen als zweiter Hobbit-Stamm nach Eriador. Sie waren hellhäutiger mit hellerem Haar, größer und schlanker als die anderen Hobbitstämme, sie liebten Bäume und Waldgebiete. Sie waren an Zahl die geringsten und ein nördlicher Stamm, die Jagd zogen sie dem Ackerbau vor.
Sie hatten ein freundschaftlicheres Verhältnis zu Elben und mehr Begabung für Sprache und Gesang als für Handwerk. Sie überschritten die Berge nördlich von Bruchtal und folgten dem Fluß Weißquell. Sie vermischten sich wie alle anderen mit den anderen Stämmen in Eriador, aber weil sie kühner und verwegener waren, fand man sie häufig als Führer oder Häuptlinge von Sippen. Selbst heute noch kann man einen starken Falbhaut-Einschlag bei wichtigen Familien wie den Tuks oder den Herren von Bockland feststellen
ca. 1150: Auch der Hobbitstamm der Starren kam über den Rothornpaß und zog weiter in den Winkel oder nach Dunland. Sie waren derber und von stärkerem Körperbau, ihre Füße und Hände waren kräftig, sie zogen flaches Land und sogar Flußufer vor. Sie hielten sich lange an den Ufern des Anduin auf und hatten weniger Scheu vor Menschen. Sie folgten dem Lauf der Lautwasser nach Süden, viele von ihnen wohnten lange zwischen Tharbad und den Grenzen von Dunland, ehe sie wieder nach Norden zogen.
Sie sind das einzige Hobbitvolk, das dazu neigt, leichten Flaum auf den Wangen zu haben. Viele von ihnen sind heute im Ostviertel zu finden, in Bruch und auch im Bockland. Manche von den Hobbits im Ostviertel tragen heute noch bei Matschwetter Zwergenstiefel, obwohl das Schuhetragen ansonsten bei Hobbits unüblich ist.
ca. 1300: die Periannath/Hobbits wanderten nach Westen, viele ließen sich in Bree nieder. In den Westlanden von Eriador fanden die Hobbits Menschen und Elben vor, sogar einen Rest der Dúnedain, deren Zahl sich aber bereits verringerte. Das nördliche Königreich Arnor war dabei, zu veröden; es gab Raum genug für Einwanderer. Zu dieser Zeit lernten die Hobbits ihre Buchstaben und begannen nach der Art der Dúnedain zu schreiben, die ihre Schrift von den Elben erlernt hatten. Diese allgemein gebräuchlichen Schriftzeichen sind die Tengwar (oder Tîw: die "Buchstaben") und die Certar (oder Cirth: Runen).Auch vergaßen die Hobbits in diesen Tagen ihre früheren Sprachen und sprachen nun die Gemeinsame Sprache, das Westron. Nur wenige alte Namen behielten sie bei.
DZ 1601: viele Hobbits wanderten weiter von Bree nach Westen und erhielten von Argeleb II. jenseits des Baranduin Land zugewiesen. Die Falbhäutebrüder Marcho und Blanco überschritten in diesem Jahr mit einem großen Gefolge von Hobbits von Bree aus den Baranduin (brauner Fluß), den sie Brandywein nannten, über die Brücke von Steinbogen, die von den Menschen des nördlichen Königreichs Arnor erbaut worden war. Und sie nannten das Land von der Brandyweinbrücke bis zu den Fernen Höhen (vierzig Wegstunden) und von den Mooren im Norden bis zu den Marschen im Süden (fünfzig Wegstunden) AUENLAND. Es war reich und fruchtbar, denn der König hatte einst dort viele Bauernhöfe, Äcker, Weinberge und Wälder gehabt, war aber nun schon lange brachgelegen.
Der König verlangte von den Hobbits für das Land nichts weiter, als daß sie die Große Brücke instand halten sollten, auch alle anderen Brücken und Straßen, daß sie den Sendboten des Königs beistehen sollten und die Oberhoheit des Königs anerkennen sollten. Aber die Hobbits waren nur dem Namen nach die Untertanen des Königs und folgten ihren eigenen Hauptleuten. Sie hielten sich jedoch an die Gesetze ("die Regeln") aus freien Stücken und führten sie auf den König zurück; dem hohen König in "Norburg", wie die Hobbits Fornost nannten.
DZ 1630: die Starren kamen von Dunland herauf und folgten den anderen Hobbits ins Auenland
DZ 1636: die Große Pest breitet sich von Süden nach Norden und Westen aus, auch die Hobbits erleiden 1637 große Verluste
DZ 2340: Isumbras I wird der erste Thain der Tuk-Linie als dreizehnter Thain. Die Altbocks besiedeln Bockland
ca. 2670: der alte Tobold Hornbläser aus Langgrund im Südviertel baute in diesen Jahren in seinem Garten erstmals das echte Pfeifenkraut an. Das beste Auenland-Blatt kommt noch immer aus dem Südviertel, vor allem die Sorten Alter Tobi, Südstern und Langgrundblatt. Vermutlich hörte er in seiner Jugend in Bree von der Pflanze, aber der alte Tobi wollte bis zu seinem Sterbetag nicht verraten, wie er zu der Pflanze kam
DZ 2683: Isegrim II wird der zehnte Thain und beginnt die Ausgrabung von Groß-Smials im Tukland
DZ 2747: Bandobras "Bullenrassler" oder "Stierbrüller" Tuk besiegte eine Orkbande im Nordviertel in der Schlacht von Grünfeld am Berg Gram. Es war die letzte Schlacht und auch die einzige bisher innerhalb des Auenlands. Bandobras Tuk (lebte von AZ 1104-1206) schlug dabei einem Bilwißkönig namens Golfimbul mit einem Schlag seiner hölzernen Keule den Kopf ab, der 100 Meter weiter in einem Kaninchenloch landete. So erfand Bandobras Tuk das Golfspiel.
DZ 2758-60: der Lange Winter, daraufhin große Hungersnot in ganz Eriador, auch im Auenland. Viele tausende starben. Gandalf kam dem Auenlandvolk zu Hilfe
DZ 2790: Geburt des Gerontius Tuk, später als der Alte Tuk bekannt
DZ 2890: Bilbo Beutlin im Auenland geboren
DZ 2911: der Grausame Winter. Weiße Wölfe kamen über den zugefrorenen Baranduin/Brandywein ins Auenland
DZ 2920: Tod des Alten Tuks mit 130 Jahren - der bisher älteste Hobbit
DZ 2941: Bilbo Beutlin ging auf eine lange Fahrt mit Zwergen und Gandalf dem Zuberer
DZ 2942: Bilbo kehrte am 22. Juni ins Auenland zurück, gerade nachdem er für tot erklärt worden war und Beutelsend schon an die Sackheim-Beutlins übergeben worden war. Bilbo kam zwei Stunden zu spät zur Versteigerung seiner Habseligkeiten durch die Herren Wühler, Wühler und Graber. Er mußte eine ganze Menge seiner eigenen Möbel zurückkaufen, nur viele seiner Silberlöffel blieben verschwunden. Er verdächtigte die Sackheim-Beutlins, die ihrerseits nie die Echtheit des zurückgekehrten Bilbo Beutlins anerkannten und auch nie wieder mit ihm ein Wort wechselten
DZ 2968: Geburt von Frodo Beutlin im Bockland
Jahre später: Tod von Drogo Beutlin und seiner Frau Primula Brandybock auf dem Brandyweinfluß, Frodo war zu der Zeit noch ein Kind und wuchs im Brandyschloß auf
DZ 2980: Geburt von Di.ck Bolger
DZ 2982: Geburt von Meriadoc Brandybock im Bockland
DZ 2983: Geburt von Samweis Gamdschie
DZ 2989: Frodo Beutlin von Bilbo Beutlin adoptiert und damit auch sein rechtmäßiger Erbe, Frodo zog zu Bilbo nach Beutelsend
DZ 2990: Geburt von Peregrin (Pippin) Tuk
DZ 3001: sehr großes Geburtstags- und Abschiedsfest sowie Verschwinden von Bilbo Beutlin zum 111. Geburtstag, Frodo Beutlin trat sein Erbe an. Großes Feuerwerk von Gandalf dem Zauberer
DZ 3004-3008 gelegentliche Besuche von Gandalf dem Zauberer in Beutelsend, das letzte Mal im Herbst 3008
DZ 3018 12. April: Besuch von Gandalf in Hobbingen
DZ 3018 23. September: Frodo Beutlin verläßt Beutelsend nach einer nicht öffentlichen Geburtstagsfeier nur mit wenigen Freunden. Am selben Tag kommen vier große schwarze Reiter vor Morgengrauen ins Auenland, einer davon bei Einbruch der Nacht nach Hobbingen und spricht mit dem Ohm (Gamdschie)
DZ 3018 25 September: Frodo Beutlin trifft Bauer Maggot in Bruch im Ostviertel, der kurz davor einen Besuch von einem schwarzen Reiter hatte
DZ 3018 20. September: Krickloch und das Gasthaus zu Bree werden in den frühen Morgenstunden überfallen. Di.ck Bolger bewirkt, daß das große Horn von Bockland geblasen wird, Hobbits sehen und vertreiben die Reiter

Last edited by Angerthas; 13-04-2010 at 08:22 PM.
 
Old 13-04-2010, 08:13 PM   #49 (permalink)
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Hier noch Genaueres zur Zeitrechnung der Hobbits:

Die Auenland-Zeitrechnung beginnt mit der Besiedlung des Auenlands 1601, für die Auenland-Hobbits ist das das Jahr 1. Das Auenlandjahr ist genauso lang wie die Jahre nach elbischer und menschlicher Rechnung. Jedes Jahr beginnt am ersten Tag der Woche, nämlich Samstag (!) und endet mit Freitag. Der Jul am Ende des Jahres ist der 1. Jul, der zu Beginn der 2. Jul. In Bree wurde die Auenland-Zeitrechnung übernommen, mit der Ausnahme der Jahreszählung erst ab 1600 DZ (Drittes Zeitalter).

Die Monate sind für die Hobbits alle gleich lang - sie haben genau 30 Tage. Nur zwischen Juni und Juli sind 3 spezielle Sommertage, die die Lithetage genannt werden. Die letzten und ersten Tage des Jahres werden Jultage genannt sie dauern 6 Tage lang. Lithe- und Jultage liegen außerhalb der Monate, sind Feiertage, und alle vier Jahre gibt es sogar vier Lithetage, also in Schaltjahren. Der Mittjahrstag und in Schaltjahren auch der Überlithe haben keine Wochentags-Namen. Der Lithe vor dem Mittjahrstag wird 1. Lithe genannt, der danach 2. Lithe. Der Überlithe ist ein ganz besonderer Feiertag, er kommt erst AZ 1420 wieder vor.

Es gibt im Auenland-Kalender keinen Monat, der mit einem Freitag beginnt. Daher ist es eine scherzhafte Redensart, von einem Tag als "Freitag dem ersten" zu sprechen, an dem unwahrscheinliche Ereignisse eintreten können oder den es nicht gibt. Oder auch "am Freitag dem ersten Sommerfilth".

Monatsnamen:
1. Nachjul (im Ostviertel Frery)
2. Solmath
3. Rethe
4. Astron (im Ostviertel Chithing)
5. Thrimidge
6. Vorlithe
7. Nachlithe
8. Wedmath
9. Halimath
10. Winterfilth
11. Blotmath
12. Vorjul (im Ostviertel Julmath)

Im Breeland (für alle Hobbits aus Stadel oder Bree) lauten die Namen anders: Frery, Somath, Rethe, Chithing, Thrimidge, Lithe, die Sommertage, Mede, Wedmath, Erntemath, Wintring, Blooting und Julmath.

Wochentagsnamen:
1. Samstag: Stertag
2. Sonntag: Sonntag
3. Montag: Montag
4. Dienstag: Trewstag
5. Mittwoch: Hevenstag oder Henstag
6. Donnerstag: Merstag
7. Freitag: Hochtag (ab Mittags ein Feiertag, abends wurde geschmaust)

Die alten Hobbit-Namen für die Wochentage sind: Sterrendei, Sunnendei, Monendei, Trewesdei, Hevensdei, Meresdei, Hochdei. Sie finden sich in alten Urkunden wie der Gelbhülle oder dem Jahrbuch von Buckelstadt. Dort wurden Geburten, Heiraten, Todesfälle in den Tukfamilien aufgezeichnet, aber auch Landverkäufe und verschiedene Auenland-Ereignisse. Sie wurden später in das Rote Buch übernommen.

Im Auenland wird die Morgendämmerung übrigens oft "morgendim" und die Abenddämmerung "evendim" genan

Last edited by Angerthas; 13-04-2010 at 08:22 PM.
 
Old 27-04-2010, 10:40 AM   #50 (permalink)
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Quote:
Originally Posted by larifari >
Aber eigentlich sind Hobbits auch nur Menschen. Konservativ, familiär geprägt und viel Wert auf das Ansehen legend. Natürlich hat Essen eine sehr hohe Priorität.
Darf ich hier mal nachhaken, da Du ja für mich so etwas wie eine Koryphäe bist, und fragen, ob es zum Thema Konservatismus und Traditionalismus speziell zum Aspekt der Partnerschaft bei Hobbits etwas zu lesen gibt?

Zusatz: Wurde hier beantwortet, ich erlaube mir der Vollständigkeit halber zu zitieren:

Quote:
Originally Posted by larifari >
@Mispel:
Soviel hat Tolkien garnicht zu den Hobbits geschrieben. Seine Grundlagenwerke beschäftigen sich auch nur teilweise mit ihnen. Am meisten steht wirklich im HdR (Anfang und Anhänge). Da Tolkien (auch nach eigener Aussage) die Hobbits und das Auenland an die ländliche Bevölkerung Englands des ausgehenden 19. Jahrhunderts angelehnt hat, kannst du dir darüber aber viel zusammen reimen.
Den tollen thread von Angerthas hast du ja auch schon gefunden, von daher dürftest du schon einen guten Überblick über die Hobbits haben.

Last edited by Mispel; 27-04-2010 at 12:00 PM. Reason: Antwort von larifari aus dem anderen (Ursprungs-)Thread eingefügt.
 
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