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Rasse der Hobbits Für Diskussionen über die Rasse der Hobbits

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Old 31-08-2010, 07:33 AM   #61 (permalink)
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Originally Posted by Faur >
Hm, ein Hobbit der bei Waldläufern aufgewachsen ist? Klingt das nicht absurd?
...
Tut es.

Aber das fällt leider neben den Halbbrüdern von Legolas und Gandalf und sonstigen Möchtegernhelden in Strumpfhosen gar nicht mehr auf.
 
Old 25-09-2010, 11:43 AM   #62 (permalink)
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ich check nicht warum das für euch so seltsam is hey^^

1. halbbrüder von legolas würde man in tolkiens büchern finden also ist das ne ganz andere geschichte....die stammbäume sind ja alle bekannt!

2. es gibt nunmal hobbits die auch in der welt rumwandern da kann doch auch mal einer bei einem zwischenfall verloren gehen oder nicht? der wurd dann von gewissen leuten gefunden und fertig...auch waldläufer lassen nicht einfach einen sterben und sie selber haben ja auch nachkommen...

und tut doch nicht so oberschlau. ich hab auch so ziemlich alles gelesen was tokien veröffentlicht hat...die geschichte ist absolut nicht absurd!

edit: außerdem bin ich mir absolut und 100%ig dass tolkien es befürworten würde wenn man seine eigene fantasie spielen lässt und so neue geschichten erfindet...

Last edited by CadenaDelReino; 25-09-2010 at 11:46 AM.
 
Old 16-11-2010, 07:42 PM   #63 (permalink)
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Das Problem ist vor allem, daß CadenaDelReinos Hobbit lang nicht der einzige Hobbit auf Belegaer ist, der irgendwo bei Menschen, Zwergen oder Elben aufgewachsen sein will. Ich kenne da leider mittlerweile schon einige! Und ich kann Faurs Meinung nur zustimmen, daß Waldläufer oder andere Wesen, die Hobbits kennen, ein Hobbit-Findelkind umgehend bei seinem Volk "abgeben" würden...

1. überaus viele "Rollenspieler" wollen sich halt leider nicht ernsthaft mit dem Hintergrund beschäftigen, sondern so frei wie möglich losspielen, ohne sich an irgendwelche Vorgaben halten zu müssen. Im Prinzip läuft es daher bei ihnen auf Menschencharaktere mit dem Äußeren von Elben, Zwergen oder Hobbits hinaus. In einen menschlichen Charakter kann sich ein menschlicher Spieler halt am leichtesten hineinfühlen.

Als "schöne" Begründung, warum dem so ist, wird dazu rasch mal eine angebliche Gewöhnung oder Anpassung an menschliche Sitten aus dem Ärmel gezaubert. Speziell die Variante des bei Menschen aufgewachsenen Charakters kommt darunter leider überaus häufig vor, ist jedoch diejenige, die am schlechtesten nach Mittelerde oder in andere detailliert ausgearbeitete Spielwelten paßt.

Andere machen sich's leichter und spielen auch ganz ohne Begründung einen Zwergen einfach so wie einen Barbaren aus dem Conan-Universum oder spielen einen einen Elben nach dem Vorbild eines Vampiren, da der ja auch unsterblich ist - sollte ihrer Meinung nach aufs selbe rauslaufen...

2. recht viele Rollenspieler wollen unbedingt "besondere" Charaktere spielen, die irgendwie möglichst anders sein sollen als die Rassen-Vorgabe besagt. Mit einer möglichst außergewöhnlichen Vergangenheit, durch die sich die Charaktere von den Normalbürgern abheben und quasi für ein Heldenleben vorherbestimmt sind. Das kennt man auch aus dem pen & paper.

Das Ende vom Lied ist allerdings leider, daß es dann fast nur mehr seltsame bis abartige Spieler-Charaktere gibt. Noch öfter jedoch sind sich diese "besonderen" Charaktere aufgrund von gleichen Vorbildern (das unterliegt der Mode, je nachdem, welcher Film, welche Serie, welche Bücher gerade "in" sind) oder wegen wenig Phantasie leiderweise überaus ähnlich. Und damit nicht mehr "besonders".

So haben wir in einem Spiel mit großer Spielerschaft mindestens 30% Waisen-Charaktere, deren Eltern und deren ganzes Dorf von Orks oder anderen Feinden niedergemetzelt wurde/n. Zudem wurden 20% der Charaktere bei anderen Völkern aufgezogen oder sind in der Wildnis großgeworden. 10% sind in Wirklichkeit Vampire (ein aktuelles mediales Vorbild), andere 10% sind eigentlich Spione des "Bösen" (im Fall Mittelerde also Diener des Dunklen Herrschers, vielleicht ohne es zu wissen, und in bestimmten "Verwandlungs"-Momenten), 30% sind diebische oder sonstwie kriminelle Charaktere, und ungefähr 80% der Charaktere sind in vielen Aspekten komplett das Gegenteil der "normalen" Angehörigen ihrer Rasse...

So sind also unter den Hobbits, einer überaus heimattreuen und friedlichen Rasse, locker 90% abenteuerlustige und 50% kampfbegierige Spieler-Charaktere anzutreffen. Mindestens 30% der Hobbits-Chars auf Belegaer lieben das Schwimmen, 50 weiteren Prozent macht das Schwimmen keinerlei Probleme, und so gut wie gar keinem Hobbit macht das Meer Angst.

Natürlich müssen mindestens 10% der RP-Hobbits Schuhe tragen, ganz selbstverständlich sind mindestens 70% in Siedlungsgebieten mit Rüstung und Schild angetan (weil ja gaaanz anders als "normale" Hobbits erzogen oder veranlagt...), laufen meistens herum oder springen "lustig-kindisch" über Tische, reiten vielleicht sogar möglichst ständig, legen auch keine Essenspausen ein, weil sie natürlich weder so verfressen noch gemütlich wie "gewöhnliche" Hobbits sind - usw.

Wodurch diese Charaktere sich insgesamt dann nur leider plötzlich gar nicht mehr von den 90% der Nicht-RPler-Hobbits auf Belegaer unterscheiden. Und das ist das eigentlich Traurige daran.

3. na gut, der dritte Fall, den ich vielleicht noch erwähnen sollte, sind Rollenspieler, die schon viele Jahre lang in anderen Systemen (ob im pen & paper, in Offline-RPGs, MMORPGS, MORPGs, MUDs, play-by-mail, Foren-RP oder sonstwo) Charaktere gespielt haben, die sie so liebgewonnen haben, daß sie möglichst viel davon in ihr neuestes Spiel übernehmen wollen.

So wird die Persönlichkeit, vielleicht aber ebenso Vergangenheit, Rasse, Schicksal etc. eines Dunkelelfen, Ewoks, Ferengi, Diamantzwerges oder sonst etwas in das Äußere eines Elben, Hobbits, Zwerges oder Menschen aus Mittelerde "hineingepreßt".

Um die seltsame Wesensart zu begründen und dabei nicht allzu absurd zu klingen (a la "ich wurde vom Planeten Vulkan vor seiner Zerstörung hierher gerufen..."), bedient man sich halt einer anderen, vermeintlich plausibleren Ausrede - wie eben, daß der Char ja als Waise unter Wölfen, Goblins, anderen freien Völkern etc. aufgewachsen sei und deswegen so "anders"...

Mein Fazit:

Für wirklich Rollenspiel-Interessierte, denen nicht nur an der Selbstdarstellung oder an ihrer eigenen Bequemlichkeit, sondern auch an den Mitspielern und dem Zusammenspiel etwas liegt, empfehle ich, mit ihrem Charakter-Spiel lieber so nah wie möglich an den Rassenvorgaben zu bleiben. Besser ist, sich selbst an die Rahmen der Spielwelt und ihrer Rassen anzupassen, wordurch man selbst dazulernt, statt das Spiel und den Hintergrund an die eigenen Beschränkungen anpassend hinbiegen zu wollen.

Denn mit zweiterem unterscheidet man sich einerseits meistens kaum mehr von Nicht-Rollenspielern, andererseits eckt man unter Umständen in einer bemühten RP-Gruppe sogar an und wird für andere Spieler und/oder Charaktere möglicherweise noch zu einem RP-Störfaktor...

Last edited by Angerthas; 16-11-2010 at 08:14 PM.
 
Old 03-02-2011, 07:46 AM   #64 (permalink)
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Zypressa ist kein Findelkind. Sie hat einen Bruder und eine Schwester. Die Schwester ist ganze zehn Minuten jünger als Zypressa, und die kann reden wie ein Wasserfall. Nicht dass Zypressa da anders wäre gell, aber Geschwister übertrumpfen sich ja immer mal gerne und schieben sich auch gerne den schwarzen Peter zu.
Zypressas Bruder hats der Großmutter nachgemacht und geht der Landwirtschaft nach, Yukka ihre Schwester ebenso, Zypressa selbst liebt das Suchen und Sammeln nach Holz. Wenns nur nicht immer so schwer wäre.... aber das ist eine andere Geschichte. Ausserdem hat sie eine gewisse Abneigung zum alten Wald, was aber daran liegt, dass sie große Angst hat da nocheinmal reinzugehen. Sie hat ebenso große Angst vor Spinnen. Was müssen diese Viecher auch so groß sein...

Zypressa trägt zur Ausübung des Berufs und der Berufung (Jäger) keine Kleider, denn damit kann man sich nicht richtig bewegen. Daher trägt sie bequeme Hemden und Hosen. Durch die vielen Aufträge und Botengänge die sie erledigt hat, bekam sie von den Lossoth in Forochel eine schöne warme und bequeme Rüstung geschenkt. Aus feinstem Fell und mittlerem Leder.

Dies trägt sie so gerne, dass sie es kaum noch ausziehen möchte, da es so kuschlig ist, als ob sie in ihrem heimeligen Bett liegen würde.
Ausserdem kaschiert das Beinkleid, ihren winterfesten Hintern.

Zum Thema Schuhe, soll ich von Zypressa ausrichten:

Es ist schon wahr, wir haben durchaus robuste Fußsohlen, ABER, ich möcht euch mal sehen wenn euch ein Bär auf den Fußrücken steigt, es tut ganz sicherlich nicht gut!
Und deshalb trage ich bei der Jagd und bei der Erledigung bestimmter Aufträgte Schuhe. Ich bekam zum Lossoth Gewand ein Paar feinster warmer Stiefel, sie tragen sich schön, als ob ich zu Hause auf meinem Teppich stehe. Und in Forochel zählt eins ganz besonders:

Sind die Hände und die Füße warm, friert der Rest des Körpers auch nicht so schnell.

Natürlich habe ich Zuhause keine Schuhe an, warum denn auch. Es gibt nichts schöneres als die Grashalme zwischen den Zehen zu spüren. Auch trage ich sicher keine Stiefelchen, wenn ich ein schönes Kleid anhabe. Wer trägt denn da bitte Schuhe?

Zypressa ist zwar ein lustiger aufgeschlossener Hobbit, aber dennoch erzählt sie nicht jedem der danach fragt ihre Lebensgeschichte, und auch listet sie nicht ihren ganzen Stammbaum auf.
Manchmal erzählt sie lustige Dinge aus der Kindheit, aber das wars auch schon. Denn mehr geht niemanden was an, dazu gehören schon ein paar Jahre wirkliche Freundschaft bevor sie jemanden Näheres erzählt.

Ihre Mahlzeiten hält sie pünktlichst ein, denn wenn der Bauch grummelt, ist sie nicht besonders guter Laune und kann dann schon mal ekelhaft werden und bissige Kommentare von sich geben.

So rate ich euch, haltet einen Hobbit niemals vom Essen ab. Es ist nur zu eurem Besten. Aber wenn sie jemanden Hungrigen sieht, teilt sie gerne ihr Essen, denn sie hat immer mehr als genug davon. Auch wenn sie mal nicht gut bei Kasse ist, aber am Essen mangelt es nie.

Übers Alter wird nicht geredet, aber das ist sowieso nicht nötig denn mündig ist sie auf jeden Fall und überhaupt fragt keiner der Anstand hat, eine Dame nach ihrem Alter.



Bis jetzt ist mir noch keiner begegnet der meine Zypressa nicht mag, so wie sie ist, mit all ihren Eigenheiten und kleinen Makeln. Sollte es dennoch Welche geben, ist genug Platz vorhanden um sich gegenseitig aus dem Weg zu gehen.
 
Old 10-02-2011, 02:02 PM   #65 (permalink)
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Was passierte eigentlich mit dem Auenland nachdem Arargorn Arnor wieder aufbaute ?
 
Old 11-02-2011, 03:55 PM   #66 (permalink)
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Das kann ich beantworten - Aragorn bzw. König Elessar verbot Menschen das Betreten des Auenlandes, um die friedliche Lebensweise der Hobbits zu schützen (man kann sich in dem Zusammenhang wohl denken, was er von entgegen den Wünschen der Hobbits waffenstarrend auftretenden "Großen" im Auenland gehalten hätte, ohne jetzt die Debatte breittreten zu wollen... ). Die Hobbits werden sich dann wohl dem besagten friedlichen Leben gewidmet haben.
 
Old 11-02-2011, 04:25 PM   #67 (permalink)
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Ah das ist schön zu hören
Danke dir !
 
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